Hoffmeister-Kraut: „Der Herbst könnte für viele unserer Unternehmen nochmal eine große Herausforderung werden. Umso wichtiger ist es, dass sie durch die Verlängerung der Überbrückungshilfe ein Stück Planungssicherheit gewinnen“

„Die Fortsetzung und Ausweitung der Corona-Überbrückungshilfe des Bundes ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Der Herbst könnte für viele unserer Unternehmen nochmal eine große Herausforderung werden. Umso wichtiger ist es, dass sie durch die Verlängerung der Überbrückungshilfe ein Stück Planungssicherheit gewinnen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 18. September 2020 anlässlich des geplanten Starts der zweiten Phase des Bundesprogramms Überbrückungshilfe.

Die Ministerin hatte sich in den letzten Monaten intensiv dafür eingesetzt. „Ein großes Anliegen war für uns die Abschaffung der Benachteiligung der Förderung für Kleinstunternehmen auf maximal 15.000 Euro“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Künftig können auch Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten die volle Förderung von bis zu 50.000 Euro je Monat erhalten. Außerdem wird die maximale Fixkostenerstattung von 80 Prozent auf 90 Prozent angehoben. „Hier hat sich unser Einsatz für die besonders betroffenen Branchen, wie insbesondere der Veranstaltungswirtschaft ausgezahlt“, so die Ministerin weiter.

Auch die Ausweitung in Bezug auf die Antragsberechtigung ist eine wichtige Entscheidung: „Besonders hervorzuheben ist die Absenkung der Eintrittsschwelle von 60 auf 50 Prozent Umsatzeinbruch in zwei zusammenhängenden Monaten bzw. mindestens 30 Prozent im Durchschnitt mehrerer Monate gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das ist für viele unserer Unternehmen, die vorher trotz erheblicher Einbußen keine Überbrückungshilfe erhalten haben, eine gute Nachricht “, so Hoffmeister-Kraut.

Das Wirtschaftsministerium plant, die landesspezifische Ergänzung der Überbrückungshilfe ebenfalls fortzuführen. „Durch unsere landeseigene Ergänzungsförderung, den fiktiven Unternehmerlohn, konnten wir zusätzlich eine große Zahl Soloselbständiger, Freiberufler und Kleinunternehmen unterstützen. Damit haben wir eine ganz wesentliche Förderlücke geschlossen und sichern die Struktur des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg. Deshalb wollen wir auch diese Ergänzungsförderung bis zum Ende des Jahres 2020 verlängern“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut.