Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Trotz der schmerzlichen Einbrüche bleibt Baden-Württemberg das exportstärkste Bundesland“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußerte sich anlässlich der am 18.02.2021 vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Außenhandelszahlen für Baden-Württemberg für das Gesamtjahr 2020: „Die Corona-Pandemie hat auf den Außenhandel durch die rückläufige Nachfrage und die unterbrochenen Lieferketten erwartungsgemäß starke Auswirkungen. Für Baden-Württemberg bedeutete dies insgesamt einen Rückgang von 7,3 Prozent im letzten Jahr. Trotz der schmerzlichen Einbrüche im Export von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie Maschinen bleibt Baden-Württemberg das exportstärkste Bundesland.“ Der Export von Kraftwagen und Kraftwagenteilen ist um 12,8 Prozent und der Export von Maschinen um 11,6 Prozent eingebrochen.

Positive Konjunkturimpulse sind aber schon im letzten Quartal 2020 ersichtlich. Hier zeigte sich bereits ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem 3. Quartal 2020. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von der Konjunktur in Asien, allen voran in China, aber auch in den USA, den größten Handelspartnern Baden-Württembergs. „Die Exportaussichten für das laufende Jahr verbessern sich und diesen Trend gilt es fortzusetzen. Die Pandemiemaßnahmen sollten den grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigen“, so Hoffmeister-Kraut. „Baden-Württembergs Wirtschaft ist in besonderem Maße in die internationalen Wertschöpfungsketten eingebunden. Deshalb treffen uns Engpässe in den Lieferketten und ausländische Nachfrageschwächen grundsätzlich stärker als im Bundesdurchschnitt.“